Suche

Ehrenamt als gelebte Spiritualität – Glaube ist mehr als Worte

 

Glaube ist mehr als Worte – er zeigt sich in Bildern, Momenten und Begegnungen. Er begleitet uns auf unseren Wegen, verändert sich mit uns und gibt uns Halt. Doch wie sieht gelebte Spiritualität eigentlich aus? Und welche Rolle spielt sie im Ehrenamt?

Gemeinsam unterwegs: Glauben verändert sich

Glauben heißt nicht, einfache Antworten zu haben. Er wächst mit unseren Erfahrungen, unseren Fragen und unserem Vertrauen in Gott. In der Bibel begegnen wir einem wandernden Gottesvolk – Jünger, die Jesus auf seinem Weg sehen, eine Gemeinde, die gemeinsam feiert, lernt und sich unterstützt. Auch heute leben wir Glauben in Gemeinschaft: in unseren Gemeinden, in unseren Ehrenämtern, in den Beziehungen, die uns stärken.

Ehrenamt als gelebte Spiritualität

Ehrenamt bedeutet nicht nur, eine Aufgabe zu übernehmen – es ist auch eine Form des Glaubenslebens. Menschen engagieren sich mit Leidenschaft und Demut, bringen ihre Erfahrungen und Überzeugungen ein und teilen ihre Geschichten. Sie erleben Momente des Zweifelns und Suchens genauso wie Momente tiefer Verbundenheit. Und manchmal braucht es einfach eine wertschätzende Frage, eine kleine Geste der Anerkennung: „Was kann ich für dich tun?“

Kirche als Raum für Spiritualität

Kirche ist mehr als ein Gebäude – sie ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um Gott auf ihre Weise zu begegnen. Ob in stiller Kontemplation, in Musik von Bach bis Worship oder im gemeinsamen Tun: Spiritualität hat viele Ausdrucksformen. Manche sagen: „Es gibt nur eine richtige Art, Gott zu suchen.“ Andere sagen: „Hört auf zu suchen – er ist längst da.“

Glauben in Bildern denken

Glauben ist wie Musik, wie Schwimmen, wie das Skizzieren eigener Bilder und das Ausmalen fremder. Jede*r hat eigene Vorstellungen davon, was Spiritualität bedeutet – und sie kann sich im Laufe des Lebens wandeln. Mal ist sie klar und greifbar, mal eine leise Ahnung. Und manchmal ist sie eine Pause, in der wir neu entdecken, was uns trägt.

Spiritualität bedeutet: Schon zu ahnen, dass Gott da ist – noch bevor ich ihn suche.

Bildermaler*in

Glauben ist wie Musik. Wie Schwimmen. Wie das Zeichnen eigener Bilder und das Ausmalen fremder. Bilder helfen uns, von Gott zu sprechen – von Anfang an, von Geburt bis zum Sterben. Dazwischen gibt es viel Raum, um Glaubenswege zu entdecken, Spiritualität zu leben, zu pausieren und neu aufzubrechen. In jeder Lebensphase – ob Kindheit, Jugend, Berufsstart, Familienleben oder Ruhestand – hat der Glaube seine eigene Farbe. Und manchmal gibt es auch Zeiten ohne Glauben. Beides existiert nebeneinander. Beides prägt uns. Und beides führt uns zur Frage nach spirituellen Kraftquellen – für uns selbst und für die Ehrenamtlichen in unseren Gemeinden.

Bergeversetzer*in

Glauben verändert sich – so wie wir uns verändern. Es geht weniger darum, etwas für wahr zu halten, sondern darum, auf Gott zu vertrauen. Ein Gott, der sich in einem wandernden Gottesvolk zeigt. Zwei Jünger begegnen ihm auf dem Weg nach Ostern. Eine Gemeinde sitzt zusammen, wie in einem Boot, voller Sprachen und Geschichten. Sie feiern, sie lernen, sie helfen einander. Glauben zeigt sich in Liebe – in Worten, in Bildern und in einer einfachen Frage: „Was kann ich für dich tun, Mensch?“ Wenn jemand mich so fragt, spüre ich: Da nimmt sich jemand Zeit für mich. Da geht es um echtes Glaubensleben.

Wertschätzer*in

Ehrenamt in der Kirche ist mehr als eine Aufgabe – es ist gelebter Glaube. Ehrenamtliche bringen sich mit Herzblut ein, wissend, dass die Kirche größer ist als das, was wir sehen. Zwischen Leidenschaft und Demut erzählen sie von ihrem Glaubensleben – ehrlich und persönlich. Von Zweifeln, von einsamen Momenten und von dem Gefühl, unter dem weiten Sternenhimmel einen Platz zu haben. Wer Glauben vorlebt, lebt ihn auch für sich selbst. Und manchmal braucht es dann eine wertschätzende Frage, eine Geburtstagskarte, eine Mail zwischendrin: „Was kann ich für dich tun, Mensch?“

Herzensseher*in

Kirche ist die Gemeinschaft der Herausgerufenen – und ein (Ehren)Amt. Sie ist ein Ort für Menschen, im Angesicht Gottes. Wir sehen einander, mit all unseren blinden Flecken. Deshalb schaffen wir Räume, in denen Ehrenamtliche, Kirchennahe und Suchende Gott erleben können. Ob religiös oder spirituell, kontemplativ oder aktiv, mit Gebeten, Musik, Bachkantaten oder Worship-Songs – die Wege zu Gott sind vielfältig. Manche sagen: Es gibt nur eine richtige Art, Gott zu suchen. Andere sagen: Hört auf zu suchen – er ist längst da.

Allesermöglicher*in

Glauben verändert sich – und verändert uns. Es geht nicht um bloße Wahrheiten, sondern um Vertrauen. Zwei Jünger sehen Jesus auf dem Weg nach Ostern. Eine Gemeinde sitzt zusammen, in einem Haus, in einem Boot, mit vielen Sprachen und Geschichten. Sie feiern, sie lernen, sie helfen einander. Glauben zeigt sich in Liebe – in Worten, in Bildern, in Taten. Und in der einen Frage, die immer wieder Raum für Beziehung schafft: „Was kann ich für dich tun, Mensch?“

Was bedeutet Spiritualität für dich?

Wie lebst du deinen Glauben? Wo erlebst du Momente, die dich mit Gott in Verbindung bringen? Und wie zeigt sich deine Spiritualität im Ehrenamt? Schreib uns doch mal oder teile deine Gedanken in deiner Gemeinde – denn Glauben lebt davon, dass wir ihn miteinander teilen.


Nach einer Idee von Lars Hillebold
aus Praxishilfe Freiwilligenkoordination

Schließen

Ich suche Infos zu: