Die Kunst der Beteiligung erfordert das Erlernen und Üben von Teilnahme und Ermächtigung. Durch klare Einführungsprozesse, Mentoring und die Schaffung von Jugendvertretungen kann eine Kultur der Beteiligung in Organisationen wie Presbyterien gefördert werden.
Kinder und Jugendliche sind Experten ihrer eigenen Lebenswelt und sollten in Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen werden. Es ist wichtig, ihre Expertise anzuerkennen und ihre Beteiligung zu fördern, unter Berücksichtigung einer unterstützenden Begleitung zur Selbstbestimmung und Selbstorganisation.
Der Gedanke echter Teilhabe hat in der christlichen Geschichte eine lange Tradition: „Die Christusgeschichte kennt keine Zuschauer´“, reflektierte der Theologe Karl Barth in seinem Tambacher Vortrag im Jahr 1919 in Bezug auf die Teilhabe an der Gottesgeschichte, die „in uns und an uns“ geschieht.
In diesem Artikel werden vier wesentliche Gründe beleuchtet, warum die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen von entscheidender Bedeutung ist.