Flexibilität und Kurzzeit-Engagement
Die klassische Vorstellung, sich langfristig und regelmäßig für eine Organisation zu engagieren, wird zunehmend von flexibleren Modellen abgelöst. Immer mehr Menschen suchen nach kurzfristigen, projektbasierten Möglichkeiten, die sich besser mit ihrem Alltag vereinbaren lassen. Ehrenamtsplattformen, die diese Art des Engagements unterstützen, gewinnen an Bedeutung.
Digitalisierung als Treiber
Von Online-Freiwilligendiensten bis hin zu digitalen Tools für die Organisation von Teams – die Digitalisierung hat das Ehrenamt erreicht. Virtuelles Engagement – beispielsweise als Mentorin, Berater oder im Bereich der Online-Nachhilfe – wird immer beliebter. Gleichzeitig können digitale Tools die Kommunikation und Koordination erleichtern, sei es durch Apps, soziale Netzwerke oder spezielle Ehrenamtsportale.
Diversität und Inklusion
Diversität und Inklusion spielen eine immer größere Rolle. Organisationen erkennen, wie wichtig es ist, Engagement für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Geschlechter und Altersgruppen zugänglich zu machen. Dies erfordert nicht nur Sensibilisierung, sondern auch konkrete Maßnahmen, wie z. B. mehrsprachige Angebote oder barrierefreie Zugänge.
Nachhaltigkeit im Fokus
Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr. Ehrenamtliche Projekte mit einem Fokus auf Umweltschutz, Klimaschutz und soziale Nachhaltigkeit sind gefragt. Gleichzeitig müssen Organisationen selbst ökologischer und nachhaltiger handeln, um Vorbilder zu sein.
Veränderte Rollenbilder
Ehrenamtliche sind nicht mehr nur Helfer*innen, sondern bringen immer häufiger spezifische Fachkenntnisse in Projekte ein. Ob IT-Know-how, Marketing-Expertise oder rechtliches Wissen – Organisationen profitieren von der Vielfalt der Kompetenzen. Dies erfordert jedoch auch neue Strukturen, um das Fachwissen sinnvoll einzubinden.
Stärkung der Resilienz
Die Anforderungen an Ehrenamtliche steigen. Umso wichtiger ist es, dass Organisationen die psychische und physische Gesundheit ihrer Teams unterstützen. Schulungen zur Resilienz und Stressbewältigung sowie eine Kultur der Wertschätzung sind essenziell, um die Motivation langfristig zu erhalten.
Neue Zielgruppen
Neben den klassischen Zielgruppen im Ehrenamt rücken neue Gruppen in den Fokus, wie z. B. Studierende, Berufstätige, die sich in Elternzeit befinden, oder Senior*innen, die ihre Expertise weitergeben möchten. Ziel ist es, Engagement niedrigschwellig und attraktiv zu gestalten, sodass möglichst viele Menschen angesprochen werden.
Das kirchliche Ehrenamt 2025 ist vielseitiger, digitaler und flexibler als je zuvor. Für Kirchengemeinden heißt das, neue Zielgruppen zu gewinnen und gleichzeitig die Spiritualität und Gemeinschaft zu stärken. Organisationen, die auf diese Trends reagieren, haben die Chance, bestehende Strukturen zu beleben und die Botschaft des Glaubens auf kreative Weise zu vermitteln. Dabei bleibt eines unverändert: Die wertvolle Rolle, die Ehrenamtliche für die Kirche und unsere Gesellschaft spielen. Es lohnt sich, gemeinsam mutig neue Wege zu gehen. Sprich uns gerne an, wenn du in deiner Gemeinde einen Workshop starten willst. Wir unterstützen dich dabei sehr gerne! Eine kleine Auswahl unserer Angebote findest du hier.
