Er markiert das Ende der Karnevalszeit und den Beginn der christlichen Fastenzeit. Dieser Tag ist in der katholischen und evangelischen Kirche von großer Bedeutung und läutet eine Zeit der Besinnung, Buße und Vorbereitung auf Ostern ein.
Der Name „Aschermittwoch“ leitet sich von der liturgischen Tradition ab, bei der Gläubige Asche in Form eines Kreuzes auf ihre Stirn gelegt bekommen. Das Symbol der Asche repräsentiert Vergänglichkeit, Buße und Reinigung der Seele.
Auch in der evangelischen Kirche hat der Aschermittwoch eine relevante Bedeutung. Obwohl es keinen direkten liturgischen Brauch der Asche gibt, wird dieser Tag dennoch als Beginn der Fastenzeit betrachtet. Für evangelische Christen ist es eine Zeit der Selbstreflexion, Umkehr und des Gebets. Es ist eine Gelegenheit, sich bewusst auf den Weg zur Passionszeit und schließlich zur Feier von Ostern vorzubereiten.
In diesem Jahr startet zum zehnten Mal das „Klimafasten“, eine ökumenische Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. 24 evangelische und katholische Partnerinnen und Partner möchten mit der Aktion zu einem klimafreundlicheren Alltag motivieren. Dazu gehört, sich mit den eigenen Gewohnheiten kritisch auseinanderzusetzen, aber auch, die Politik für strukturelle Änderungen in die Pflicht zu nehmen. Mehr Infos dazu findest du hier.
Oder vielleicht ist es für dich auch die Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“ der Evangelischen Kirche, die dieses Jahr unter dem Motto „Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge“ steht. Hier gibt es Infos zur Fastenaktion.
Was auch immer du fastest, vielleicht verlässt du damit deine bekannten Pfade und findest etwas ganz Neues für dich. Ein kleiner Schritt in eine andere Richtung oder zur Seite und du findest Unerwartetes.
Wir wünschen dir dabei Gottes Segen.
