Mit der Inventur zum Inventar
1. Inventur:
Die Inventur ist der Prozess, bei dem die Kirchengemeinde alle ihre Vermögenswerte (z. B. Wertpapiere, Bargeld, IT-Ausstattung) und Schulden (z. B. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten) erfasst und zählt. Das bedeutet, dass man am Ende eines Geschäftsjahres oder zu einem bestimmten Stichtag alles überprüft und aufschreibt, was die Gemeinde besitzt und schuldet.
2. Inventar:
Aus den Ergebnissen der Inventur entsteht das Inventar. Das Inventar ist eine detaillierte Liste aller Vermögenswerte und Schulden derKirchengemeinde, die bei der Inventur erfasst wurden. In dieser Liste stehen z. B. alle Gebäude, Bargeld, Bankguthaben und Schulden, jeweils mit ihrem Wert.
3. Bilanz:
Die Bilanz ist eine Übersicht, die aus dem Inventar erstellt wird. Sie zeigt auf einen Blick, wie es finanziell um das Unternehmen steht. Die Bilanz besteht aus zwei Hauptteilen:
- Aktiva (Vermögenswerte): Was die Gemeinde besitzt (z. B. Wertpapiere, Bargeld, IT-Ausstattung).
- Passiva (Schulden und Eigenkapital): Was die Gemeinde schuldet (z. B. Kredite) und was an Eigenkapital vorhanden ist.
Die Bilanz fasst also die Ergebnisse des Inventars zusammen und gibt einen Überblick über die finanzielle Lage der Kirchengemeinde.